Wenn ich gebunden bin, dann ist mein Vater auch nicht frei.

1. 1Wenn ich akzeptiere, dass ich
ein Gefangener in einem Körper bin, in einer Welt, in welcher alle Dinge, die
anscheinend leben, zu sterben scheinen, dann ist mein
Vater ein Gefangener mit mir. 2Und das glaube ich,
wenn ich behaupte, dass ich den Gesetzen, denen die Welt gehorcht, gehorchen muss
und dass die Gebrechlichkeiten und die Sünden, die ich wahrnehme, wirklich und
unentrinnbar sind. 3Wenn ich in irgendeiner Art gebunden bin, dann
erkenne ich weder meinen Vater noch
mein Selbst. 4Und ich
bin für die ganze Wirklichkeit verloren. 5Denn die Wahrheit ist
frei, und was gebunden ist, das ist nicht Teil der Wahrheit.

2. 1Vater, ich bitte um nichts anderes als um die Wahrheit. 2Ich
habe viele törichte Gedanken über mich und meine Schöpfung gehabt und einen
Traum der Angst in meinen Geist gebracht. 3Heute möchte ich nicht
träumen. 4Ich wähle den Weg zu dir
anstelle der Verrücktheit und der Angst. 5Denn die Wahrheit
ist sicher, und nur die Liebe ist gewiss.