Lass mich heute keine Unterschiede wahrnehmen.

1. 1Vater, du hast
einen Sohn. 2Und er
ist es, auf den ich heute schauen möchte. 3Er ist
deine eine Schöpfung. 4Weshalb
sollte ich denn tausend Formen in dem wahrnehmen, was eins bleibt? 5Weshalb
sollte ich diesem einen tausend Namen geben, wenn nur ein einziger genügt? 6Denn
dein Sohn muss
deinen Namen tragen, da
du ihn erschaffen hast. 7Lass
mich ihn nicht als einen Fremden für seinen Vater
sehen, auch nicht als Fremden für mich selbst. 8Denn er ist
Teil von mir, und ich von ihm, und wir sind Teil von
dir, der du unsere
Quelle bist, ewig vereint in
deiner Liebe, ewig der heilige
Sohn Gottes.

2. 1Wir, die wir eins sind,
möchten an diesem Tag die Wahrheit über uns wiedererkennen. 2Wir
möchten heimkommen und in der Einheit ruhen. 3Denn dort ist Frieden,
und nirgends sonst kann der Frieden gesucht und auch gefunden werden.