Ich will mich nicht fürchten, heute nach innen zu schauen.

1. 1In mir ist ewige
Unschuld, weil es Gottes Wille ist,
dass sie auf immer und auf ewig
dort sei. 2Ich, sein Sohn,
dessen Wille so grenzenlos ist wie sein
eigener
, kann keine Veränderung darin wollen. 3Denn meines
Vaters Willen zu verleugnen
heißt, meinen eigenen zu verleugnen. 4Nach innen schauen heißt nur
meinen Willen finden, wie Gott ihn
schuf und wie er ist. 5Ich fürchte mich, nach innen zu schauen, weil
ich denke, ich hätte einen anderen Willen gemacht, der nicht wahr ist, und ihm
Wirklichkeit verliehen. 6Doch hat er keine Wirkungen. 7In
mir ist Gottes Heiligkeit. 8In
mir ist die Erinnerung an ihn.

2. 1Der Schritt, mein
Vater, den ich heute tue, ist meine
sichere Befreiung aus nichtigen Träumen der Sünde.
2Dein Altar steht friedlich da und
unentweiht. 3Es ist der heilige Altar für mein
Selbst, und dort finde ich meine wahre
Identität.