Ich sehe alle Dinge so, wie ich sie haben möchte.

1. 1Die Wahrnehmung folgt dem
Urteil. 2Wenn wir geurteilt haben, sehen wir daher das, worauf wir
schauen möchten. 3Denn die Sicht kann lediglich dazu dienen, uns das
anzubieten, was wir haben möchten. 4Es ist unmöglich, dass wir
übersehen, was wir sehen möchten, und das nicht sehen, was wir zu erblicken
wählten. 5Wie sicher muss daher die wirkliche Welt kommen, um die
heilige Sicht eines jeden zu begrüßen, der die Zielsetzung des
Heiligen Geistes zu seinem Ziel des
Sehens macht. 6Und er kann nicht umhin, auf das zu schauen, wovon
Christus möchte, dass er es sehe, und
Christi Liebe zu dem zu teilen, worauf
er schaut.

2. 1Ich habe heute kein anderes
Ziel, als auf eine freigelassene Welt zu schauen, befreit von allen Urteilen,
die ich gefällt habe. 2Vater,
dies ist heute dein Wille für
mich, und deshalb muss es auch mein Ziel sein.