Ich bin kein Körper. Ich bin frei.

1. 1Freiheit muss so lange
unmöglich sein, wie du einen Körper als dich selbst wahrnimmst. 2Der
Körper ist eine Grenze. 3Wer die Freiheit in einem Körper sucht, der
sucht nach ihr, wo sie nicht gefunden werden kann. 4Der Geist kann
befreit werden, wenn er sich nicht mehr in einem Körper sieht, fest an ihn
gebunden und durch seine Gegenwart geschützt. 5Wenn das die Wahrheit
wäre, wäre der Geist fürwahr verletzlich!

2. 1Der Geist, der dem
Heiligen Geist dient, ist auf ewig
unbegrenzt, auf jede Weise, jenseits der Gesetze von Zeit und Raum, durch vorgefasste
Meinungen ungebunden und mit Stärke und Macht, alles zu tun, worum er gebeten
wird. 2Angriffsgedanken können in einem solchen Geist nicht Einlass
finden, weil er der Quelle der
Liebe gegeben wurde, und Angst kann nie in einen Geist eintreten, der sich der
Liebe angeschlossen hat. 3Er ruht in
Gott. 4Und wer kann Angst haben, der in
Unschuld lebt und nur liebt?

3. 1Es ist wesentlich für
deinen Fortschritt in diesem Kurs, dass du den heutigen Gedanken akzeptierst
und er dir sehr lieb ist. 2Kümmere dich nicht darum, dass er für das
Ego völlig wahnsinnig ist. 3Dem Ego ist der Körper teuer, weil es in
ihm wohnt und mit dem Heim, das es gemacht hat, vereint lebt. 4Er
ist ein Teil der Illusion, die es davor geschützt hat, selbst als illusionär
befunden zu werden.

4. 1Hier versteckt es sich,
und hier kann es als das, was es ist, gesehen werden. 2Verkünde
deine Unschuld, und du bist frei. 3Der Körper verschwindet, weil du
keinen Bedarf für ihn hast außer dem, den der Heilige
Geist

in ihm sieht. 4Dafür erscheint der Körper als eine
nützliche Form für das, was der Geist zu tun hat. 5So wird er zum
Gefährt, das dabei hilft, dass die Vergebung ausgedehnt wird bis hin zum alles
einschließenden Ziel, das sie nach Gottes
Plan erreichen muss.

5. 1Halte den heutigen
Gedanken hoch, und übe ihn heute und jeden Tag. 2Mach ihn zu einem
Teil jeder deiner Übungszeiten. 3Es gibt keinen Gedanken, der nicht
dadurch an Macht gewinnt, der Welt zu helfen, und keinen, der nicht ebenfalls
an zusätzlichen Gaben für dich gewinnt. 4Mit diesem Gedanken lassen
wir den Ruf der Freiheit rund um die Welt erschallen. 5Möchtest du
denn vom Annehmen der Gaben, die du gibst, ausgenommen sein?

6. 1Der
Heilige Geist ist das Zuhause eines jeden Geistes, der nach
Freiheit sucht. 2In ihm hat
jeder Geist gefunden, was er gesucht hat. 3Der Zweck des Körpers ist
jetzt unzweideutig. 4Und er wird in der Fähigkeit vollkommen, einem
ungeteilten Ziel zu dienen. 5Der Körper dient in konfliktfreier und
unzweideutiger Reaktion auf den Geist, der nur den Gedanken der Freiheit zum
Ziel hat, und dient seinem Zweck gut. 6Ohne die Macht, zu
versklaven, ist er ein würdiger Diener der Freiheit, die der Geist im
Heiligen Geist sucht.

7. 1Sei heute frei. 2Und
trage Freiheit als Gabe zu denen, die immer noch glauben, sie seien in einem
Körper versklavt. 3Sei du frei, damit der
Heilige Geist sich deines Entrinnens aus der Knechtschaft
bedienen kann, um die vielen zu befreien, die sich als gebunden, hoffnungslos
und angstvoll sehen. 4Lass Liebe durch dich ihre Ängste ersetzen. 5Nimm
du jetzt die Erlösung an, und gib ihm deinen
Geist, der dich anruft,
ihm diese Gabe darzubringen. 6Denn
er möchte dir vollkommene
Freiheit, vollkommene Freude und eine Hoffnung geben, die in
Gott volle Erfüllung findet.

8. 1Du bist
Gottes Sohn. 2In
Unsterblichkeit lebst du für immer. 2Möchtest du nicht deinen Geist
dem wiedergeben? 4Dann übe den Gedanken gut, den der
Heilige Geist dir für heute gibt. 5Deine
Brüder sind mit dir in ihm befreit, die Welt ist mit dir zugleich gesegnet,
Gottes Sohn wird nicht mehr weinen, und
der Himmel bietet Dank an für die
Mehrung der Freude, die dein Üben sogar ihm bringt. 6Und
Gott selbst dehnt
seine Liebe und
sein Glück jedes Mal aus, wenn du sagst:

7Ich
bin kein Körper. 8Ich bin frei. 9Ich höre die
Stimme, die
Gott mir gab, und ihr
allein gehorcht mein Geist.