Es gibt eine andere Art, die Welt zu betrachten.

1. 1Der heutige Gedanke ist ein
Versuch, zu begreifen, dass du einen Wechsel deiner Wahrnehmung der
Welt, sowohl was ihre äußeren, wie auch was ihre inneren Aspekte angeht,
vornehmen kannst. 2Volle fünf Minuten sollten der morgendlichen und
abendlichen Anwendung gewidmet werden. 3In diesen Übungszeiten
sollte der Gedanke sooft wiederholt werden, wie du es als angenehm empfindest,
obgleich es wesentlich ist, dass er ohne Hast angewendet wird. 4Wechsle
zwischen einer Musterung deiner äußeren und inneren Wahrnehmung ab, aber ohne
den Wechsel als abrupt zu empfinden.

2. 1Sieh dich einfach beiläufig in
der Welt um, die du als außerhalb von dir wahrnimmst, schließe daraufhin deine
Augen, und mustere deine inneren Gedanken mit der gleichen Beiläufigkeit. 2Versuche,
bei beiden gleichermaßen unbeteiligt zu bleiben und diese Distanziertheit
aufrechtzuerhalten, während du den Gedanken den ganzen Tag über wiederholst.

3. 1Die kürzeren Übungszeiten
sollten so zahlreich wie möglich sein. 2Gezielte Anwendungen des
heutigen Gedankens sollten ebenfalls umgehend erfolgen, sobald irgendeine
Situation eintritt, die dich zur Unruhe verleitet. 3Sage bei diesen
Anwendungen:

4Es gibt eine andere Art, dies zu betrachten.

4. 1Denk daran, den heutigen
Gedanken in dem Augenblick anzuwenden, in dem du dir bewusst wirst, dass dich
etwas quält. 2Es kann nötig sein, dass du dir etwa eine Minute Zeit
nimmst, um ruhig dazusitzen und den Gedanken mehrmals für dich zu wiederholen. 3Bei
dieser Form der Anwendung wird es dir wahrscheinlich helfen, die Augen zu
schließen.