Die Angst bindet die Welt. Die Vergebung gibt sie frei.

1. 1Das Ego macht
Illusionen. 2Die Wahrheit hebt seine bösen Träume auf, indem sie sie
wegleuchtet. 3Die Wahrheit greift nie an. 4Sie ist
einfach. 5Und durch ihre Gegenwart wird der Geist aus Phantasien
zurückgerufen und erwacht zum Wirklichen. 6Die Vergebung bittet
diese Gegenwart, einzutreten und ihren angestammten Platz im Geiste
einzunehmen. 7Ohne Vergebung liegt der Geist in Ketten und glaubt an
seine eigene Vergeblichkeit. 8Mit der Vergebung jedoch leuchtet das
Licht durch den Traum der Dunkelheit, schenkt ihm Hoffnung und gibt ihm die
Mittel, sich über die Freiheit klarzuwerden, die sein Erbe ist.

2. 1Heute möchten wir die Welt
nicht wieder binden. 2Die Angst hält sie gefangen. 3Und
dennoch hat deine Liebe uns die
Mittel gegeben, sie zu befreien.
4Vater, wir möchten sie jetzt befreien. 5Denn indem
wir Freiheit schenken, wird sie uns gegeben. 6Und wir möchten nicht
Gefangene bleiben, während du uns
die Freiheit anbietest.