Der Schöpfung Sanftmut ist alles, was ich sehe.

1. 1Ich habe in der Tat die Welt missverstanden,
weil ich ihr meine Sünden auferlegte und diese auf mich zurückblicken sah. 2Wie
grimmig sie erschienen! 3Wie habe ich mich täuschen lassen, zu
denken, dass das, was ich fürchtete, in der Welt war statt allein in meinem
Geist. 4Heute sehe ich die Welt in der himmlischen Sanftmut, in der
die Schöpfung leuchtet. 5In ihr ist keine Angst. 6Lass
keine Erscheinung meiner Sünden des Himmels
Licht verschleiern, das auf die Welt herabscheint. 7Was sich
dort spiegelt, ist in Gottes Geist.
8Die Bilder, die ich sehe, spiegeln meine Gedanken wider. 9Doch
ist mein Geist mit dem Geist Gottes eins.
10Und so kann ich der Schöpfung Sanftmut wahrnehmen.

2. 1In Stille möchte ich auf
die Welt schauen, die nur deine Gedanken
spiegelt und auch die meinen. 2Ich will mich daran erinnern, dass
sie dasselbe sind, dann werde ich der Schöpfung Sanftmut sehen.