Ein Kurs in Wundern – Übungsbuch, Lektion 48

Es gibt nichts zu fürchten.

1. Der heutige Leitgedanke ist einfach die Feststellung einer Tatsache. Es ist keine Tatsache für die, die an Illusionen glauben, aber Illusionen sind keine Tatsachen. In Wahrheit gibt es nichts zu fürchten. Es ist sehr einfach, dies zu begreifen. Aber für die, die Illusionen wahrhaben wollen, ist es sehr schwer zu begreifen.

2. Die heutigen Übungszeiten werden sehr kurz, sehr einfach und sehr zahlreich sein. Wiederhole lediglich den Leitgedanken so oft wie möglich. Du kannst ihn jederzeit und in jeder Situation mit offenen Augen anwenden. Es wird jedoch sehr empfohlen, dass du dir, wann immer möglich, etwa eine Minute Zeit nimmst, um deine Augen zu schließen und dir den Gedanken langsam mehrmals zu wiederholen. Es ist besonders wichtig, dass du den
Gedanken unverzüglich anwendest, sobald irgend etwas deinen Geistesfrieden stört.

3. Die Anwesenheit von Angst ist ein sicheres Zeichen, dass du Vertrauen in deine eigene Stärke setzt. Das Bewusstsein, dass es nichts zu fürchten gibt, zeigt, dass du dich irgendwo in deinem Geist – wenn auch nicht notwendigerweise an einem Ort, den du jetzt schon wiedererkennst – an GOTT erinnert hast und SEINE Stärke den Platz deiner Schwäche hast einnehmen lassen. In dem Augenblick, in dem du dazu bereit bist, gibt es in der Tat nichts zu fürchten.